Vier Männer sitzen während einer Podiumsdiskussion auf Stühlen, vor ihnen ein kleiner weißer Tisch mit Papieren.

Was Versender von ihrem Transportpartner erwarten: Erkenntnisse aus dem Amazon Freight Roundtable

Was macht einen guten Transportpartner aus? Welche Herausforderungen beschäftigen Versender im Alltag, und wie kann die Zusammenarbeit künftig noch besser werden? Drei Logistikunternehmen kamen in Deutschland mit Amazon Freight zusammen, um diese Fragen zu diskutieren.

Im September 2026 fand am Amazon-Standort DTM1 in Werne der erste Amazon Freight Roundtable für Versender statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ankur Prasad Rastogi von Amazon Freight. Mit dabei waren Wangjie Wen, Managing Director von Forest Shipping, Tete Akrofi, Logistics Coordinator bei IMC Pro Logistics und Siming Wang, Managing Director von 4PLinks. Alle drei Unternehmen transportieren Waren aus China in das europäische Amazon-Netzwerk und sind in kurzer Zeit stark gewachsen.

Im Gespräch ging es darum, was Versender von ihren Transportpartnern erwarten, wo sie mehr Unterstützung benötigen und welche Rolle Nachhaltigkeit in der täglichen Logistik spielt.

Mehr als der Preis: Was bei der Wahl des Transportpartners zählt

Bei der Auswahl eines Transportpartners zählt nicht allein der Preis. Die Teilnehmenden nannten Zuverlässigkeit, ausreichende Kapazitäten in der Hochsaison und schnelle Unterstützung als ebenso wichtige Kriterien.

„Der Preis ist wichtig, aber nicht alles“, sagt Wangjie. Bei FBA-Sendungen hat für ihn die termingerechte Zustellung oberste Priorität. Ebenso wichtig sind eine unkomplizierte Buchung, eine klare Sendungsverfolgung und schnelle Unterstützung.

Auch Siming, dessen Unternehmen seit 2020 mit Amazon Freight zusammenarbeitet, sieht Stabilität zunehmend als entscheidenden Faktor – besonders in der Hochsaison im vierten Quartal . „Im Moment bietet uns Amazon Freight mehr Ausgewogenheit und das Gesamtpaket.“

Tete betont außerdem die Bedeutung kosteneffizienter Transporte, ausreichender Kapazitäten in der Hoch- und Nebensaison und guter Verbindungen zwischen Logistikzentren. Dazu gehört auch, Sendungen bei Bedarf umleiten zu können.

Welche Herausforderungen Versender beschäftigen

Im Mittelpunkt standen drei Themen: Aufträge flexibel verwalten, bei Bedarf schnell Unterstützung erhalten und bei Änderungen rechtzeitig informiert werden.

Tete möchte Aufträge auch nach der Buchung noch anpassen können. Wangjie wünscht sich eine benutzerfreundlichere Buchungsplattform, eine bessere API-Anbindung , einen festen Ansprechpartner und klarere Informationen zu Verzögerungen oder geänderten Zeitfenstern. „In der Logistik sind schnelle Lösungen gefragt“, betont er.

Siming beschäftigt vor allem die Frage, wann Preisänderungen angekündigt werden. Da die Waren seiner Kunden vier bis fünf Wochen auf See unterwegs sind, lassen sich kurzfristige Änderungen nur schwer in die Planung integrieren. Positiv hebt er den Datenaustausch mit seinem Account-Team hervor: „Wir arbeiten zusammen und wachsen gemeinsam.“

Nachhaltigkeit im Logistikalltag praktisch umsetzen

Amazon verfolgt das Ziel, bis 2040 Netto-Null-CO₂-Emissionen zu erreichen. Beim Roundtable ging es darum, welchen Beitrag Amazon Freight zu mehr Nachhaltigkeit im Transport leisten kann. „Nachhaltigkeit muss sich in unseren täglichen Abläufen bewähren“, betont Wangjie. Dazu gehören für ihn eine bessere Auslastung der Lkw, weniger Leerkilometer und eine effizientere Routenplanung. Siming wünscht sich außerdem mehr Elektro-Lkw und mehr Transporte mit lose geladener Fracht.

Was sich die Versender von Amazon Freight wünschen

Auf die Frage, was sie der Unternehmensführung von Amazon Freight mitgeben möchten, stellte Tete die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt: „Wir arbeiten für unsere Kunden, Sie arbeiten für Ihre Kunden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Kunden zufrieden sind.“ Wangjie möchte die Zusammenarbeit nutzen, um „gemeinsam ein schnelleres, zuverlässigeres und nachhaltigeres Logistiknetzwerk in Europa aufzubauen“. Siming brachte seine Botschaft auf den Punkt: „Amazon Freight ist nicht nur für Amazon da.“

Die Diskussion machte deutlich, worauf es den Versendern ankommt: zuverlässige Transporte, klare Kommunikation und eine Zusammenarbeit, bei der alle Beteiligten gemeinsam wachsen. Sehen Sie sich das vollständige Gespräch im Video an:

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